Der langsame Tod des gedruckten Buches

Printmedien

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Elektronische Konkurrenz stärker als je zuvor
Mit einem E-Book-Reader lassen sich Millionen unterschiedlicher Bücher in Sekundenschnelle herunterladen. Sie können dann direkt gelesen werden, ohne dass der Leser auch nur eine Einschränkung zu erleiden hätte. Entsprechend beliebt sind die kleinen Wunderwerke der Technik mittlerweile. Der wichtigste Vorteil der E-Book-Reader: Selbst bei Dunkelheit kann ohne Probleme gelesen werden. Nicht zuletzt gehören der Gang in die Buchhandlung oder das Warten auf ein Paket mit Büchern dann der Vergangenheit an. Auch die Verlage profitieren von dieser Weiterentwicklung des Buchhandels. Die Marge bei E-Books ist deutlich größer als bei normalen Büchern.

Ist das gedruckte Buch schon besiegt?
Auch das klassische Buch weiß derweil mit einigen Vorteilen zu überzeugen. Vielen Menschen ist es wichtig, „etwas in der Hand halten“ zu können. Ist das Buch fertig gelesen, so kann es in ein Regal gestellt werden und vielleicht immer wieder an die darin enthaltene Geschichte erinnern. Auch das Glücksgefühl, das beim Halten eines gedruckten Buches entsteht, können die E-Book- Reader so nicht geben. Nicht zuletzt merken Kritiker immer wieder an, dass es preislich kaum einen Unterschied, ob ein E-Book oder ein gedrucktes Buch gekauft wird. Der aktuelle Stand der Dinge ist der, dass beide Sektoren nebeneinander gute Umsätze verzeichnen können.

Ein Blick in die Zukunft
Wie sieht die Lage auf dem Markt wohl in zehn Jahren aus? Haben die Printmedien noch eine Chance oder werden wir künftig alles digital konsumieren? Auch wenn das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, deutet derzeit alles auf die Variante zwei hin. Wer heute geboren wird, wächst in einer vollkommen digitalisierten Welt auf. Angefangen beim stets mitgeführten Handy, über die Computer der Arbeitswelt bis hin digitalen Kinderbüchern. Kaum vorstellbar also, dass die nächsten Generationen wieder einen Schritt zurück gehen und verstärkt auf Print-Inhalte setzen.