Sozial statt von zentraler Stelle vorgetragen

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Wie die Sozialen Medien eine Branche verändern
Soziale Medien wie Facebook haben gegenüber der traditionellen Art, Nachrichten zu bekommen, einen entscheidenden Vorteil: Sie lassen jeden daran teilhaben. Konkret kann dort jeder seine persönliche Meinung hinterlassen oder sogar seine eigene Nachricht mitteilen. In wenigen Sekunden weiß dann schon jeder Bescheid, der dem Profil des Urhebers folgt. Innerhalb weniger Jahre haben sich Facebook, Twitter und Instagram somit zu Plattformen gemausert, die der traditionellen Presse in nichts mehr nachstehen. Um zu erfahren, was in seiner Nachbarschaft gerade vor sich geht, muss niemand mehr auf die Lokalzeitung von morgen warten. Stattdessen genügt ein Blick in das Internet.

Die Reaktion der klassischen Medien
Klassische Nachrichtensendungen wie die Tagesschau sind von dieser Entwicklung durchaus unerwartet getroffen worden. Plötzlich sahen sie sich sinkenden Quoten ausgesetzt und teilweise gab es auch negative Folgen für die Glaubwürdigkeit. In den Sozialen Medien können die Nachrichtenmacher nämlich berichtigt werden, wenn an irgendeiner Stelle falsch berichtet wurde. Dieses Negativbild wird dann in alle Welt getragen und bedeutet unter Umständen geringeres Vertrauen vonseiten der Nutzer. Fakt ist, dass Facebook und Co. die Welt der Nachrichten demokratischer gemacht haben. Statt von zentraler Stelle vorgetragen zu werden, gibt es sie nun dezentral.